US-Präsident spricht offenbar an homo- und transfeindlicher Veranstaltung

Das waren noch Zeiten: Barack Obama lässt das Weisse Haus in den Regenbogenfarben erstrahlen.
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Gemäss einer Meldung des deutschen Portals queer.de wird am morgigen Freitag der amerikanische Präsident Donald Trump vor 2000 fundamentalistischen Christ*innen eine Rede halten.

Organisiert wird die Veranstaltung mit dem harmlosen Namen «Values Voter Summit» von Tony Perkins, der die Lobbygruppe «Family Research Council» anführt, die wegen ihrer «Anti-Homosexuellen-Propaganda» als Hassgruppe eingestuft. Und offenbar ist Donald Trump bereits zum dritten Mal bei der Veranstaltung dabei – im letzten Jahr noch als Präsidentschaftskandidat.

Veranstalter Perkins lobte vergangene Woche ausdrücklich den verkündeten Schritt der Trump-Regierung, religiöse Menschen die Diskriminierung von LGBT-Menschen zu erleichtern. Es passt also, dass im Bundesstaat Mississippi diese Woche ein Gesetz in Kraft getreten ist, dass Geschäftsleuten und Bediensteten des Bundesstaates ausdrücklich erlaubt, schwulen, lesbischen und trans* Personen Dienstleistungen zu verweigern. Die Ungleichbehandlung muss lediglich mit religiösen Überzeugungen begründet werden.

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