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SP unterstützt „Ehe für alle“

Als Antwort auf ein Postulat von SP-Vizepräsidentin Jacqueline Fehr legte der Bundesrat heute einen erfreulich fortschrittlichen Bericht zur Weiterentwicklung des Familienrechts vor.

Dazu meint Jacqueline Fehr:

Die starke Fokussierung auf die Ehe im Familienrecht wird den heutigen vielfältigen Lebensformen nicht mehr gerecht. Paare, die seit Jahrzehnten unverheiratet zusammenleben, sowie gleichgeschlechtliche Paare sind zu Unrecht benachteiligt.

Eine Partnerschaftsmodell ähnlich dem französischen ‚Pacte civil de solidarité‘, so wie es der Bundesrat anregt, kann sich die SP gut vorstellen. Darüber hinaus unterstützt die SP im Sinne von „Ehe für alle“ die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.

Wie es das Postulat von Jacqueline Fehr verlangt, präsentiert der Bundesrat heute eine Auslegeordnung zur Modernisierung des Familienrechts. Erfreulicherweise zeigt der Bundesrat ohne Scheuklappen Wege auf, die ebenso fortschrittlich wie gangbar sind. Schliesslich soll in einer freien und modernen Gesellschaft die Lebensgestaltung nicht durch zivil- oder familienrechtliche Zwänge eingeschränkt werden.

Handlungsbedarf sieht der Bundesrat zu Recht bei der rechtlichen Stellung gleichgeschlechtlicher Paare. Die SP ist der Meinung, dass der einfachste Weg zur Gleichberechtigung die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist. Die „Ehe für alle“, wie sie mehrere europäische Länder bereits kennen, soll auch in der Schweiz möglich sein.

Gemäss einer Medienmitteilung

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