LGBTI-Veranstaltungen in der türkischen Provinz Ankara verboten

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In der Türkei geht die Regierung massiv gegen LGBTI vor. Kurzerhand haben die Behörden Theater- und Filmaufführungen, Ausstellungen oder ähnliche Veranstaltungen von homo, bi, trans* und inter* Menschen in der Provinz Ankara verboten. Als Gründe wurden unter anderem die Sicherung der öffentlichen Ordnung und die «gesellschaftliche Sensibilität» genannt.

In der Türkei ist Homosexualität nicht verboten. Menschenrechtler*innen kritisieren jedoch eine zunehmende Diskriminierung von LGBTI. Im Juni haben die Behörden in Istanbul das dritte Jahr in Folge (wir haben berichtet) die Pride verboten. Das Verbot wurde mit Festnahmen und dem Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen durchgesetzt.

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