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Erster Stopp des «Familienbuses» in München

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Mit einem orangefarbenen «Bus der Meinungsfreiheit» und der Aufschrift «Lass dich nicht verunsichern!» will die Bewegung «Demo für alle» durch Deutschland touren – um nicht nur gegen die Öffnung der Ehe zu poltern, sondern auch «für die Zweigeschlechtlichkeit, gegen Gender und gegen Sexualisierung zu werben».

Den ersten Stopp machte der Bus heute Nachmittag auf dem Karlsplatz in München. Nach Angaben von queer.de wurde die Aktion «aufgrund von geringem Interesse aus der Bevölkerung» abgebrochen. Grund zum vorzeitigen Abfahrt war auch ein grösserer Gegenprotest. Rund 100 Menschen stellten sich dem Bus entgegen.

Bus des Grauens

Die «Frankfurter Allgemeine» bezeichnet den Bus treffend als «Bus des Grauens» und schreibt: «Zehn Städte wollen sie mit dem ins bräunliche tendierenden orangenen Gefährt abklappern, um vor Ort gegen die Ehe für alle und den sogenannten Gender-Mainstream Politik zu machen».

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