Samsung Galaxy Note8 Review

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Ein Hammerding!

Ein Gerät für "Macher*innen"

Ein Gerät mit ALLEM was man sich heutzutage wünschen kann!

  • Design 10
  • Funktionen 10
  • Preis 7
  • Alltagstauglichkeit 9

Das Galaxy Note 8 ist vorallem für User empfehlenswert, die neben dem Konsumieren auch ein Gerät benötigen mit welchem sie produzieren können! Journalisten und Künstler werden ihre Freude daran haben!

Mein aktueller “Daily Driver” – also das Gerät, welches ich privat immer dabei habe – ist ein Samsung Galaxy Note 4. Das Top-Of-The Line Gerät aus dem Jahre 2014. Nun durfte ich für 2 Wochen das aktuelle Note, das Note8 testen. Meine Erlebnisse damit liest Du hier.

Nachdem ich letztes Jahr leider opfer des “Note7-Debakels” war und mein geliebtes Note7 zurückgeben musste, habe ich in den letzten 12 Monaten einige andere Geräte ausprobiert. Das Google Pixel sah gut aus und bot Vanilla-Android, also Android ohne zusätzlichem Ballast, genauso wie es Google will. Dabei vermisste ich aber den Stylus und das hochauflösende Display. Dann wagte ich mich noch ins Budget-Gebiet mit dem Moto G5 Plus von Lenovo. Das war mir aber zu langsam und auch da war der Bildschirm qualitativ unter meinen Anforderungen.

Dieses Jahr hat Samsung nun den Nachfolger des Note 5, welches in der Schweiz gar nicht gab, vorgestellt. Denn das Note7 kann nun wirklich nicht als Version gelten. Too hot! Das neue Gerät nennt sich Samsung Galaxy Note8.
Vom Promopartner Samsungs habe ich in den letzten zwei Wochen ein Testgerät erhalten und durfte das Ding auf Herz und Nieren prüfen.


Zuerst einmal aber ein paar Eckdaten zum Gerät:

  • Display:
    6.3″ Quad HD+ Super AMOLED (2960 x 1440), 521 ppi
  • Kameras:
    Vorne: 8MP, F1.7
    Hinten: 12MP Dualkamera, Dual OIS, Dual Capture
    Beide Kameras: HDR Modus
  • Video: 4k mit bis zu 30fps
    1080p HD mit 30fps oder 60fps
  • Performance:
    Octa-core, 64-bit, 10nm Prozessor
  • Speicher:
    6GB RAM
    64/128/256 GB ROM
  • Konnektivität:
    Wi-Fi a/b/g/n/ac
    Bluetooth® v 5.0
    USB Type-C
    NFC
  • Ganze Featureliste auf der Website von Samsung

Tipp: Keine Lust aufs lesen? Dann schau dir ganz unten mein Videoreview an!

Soweit so gut, aber wie macht sich das neue Phablet von Samsung denn im Alltag?

“Ich”… Oder das, was die Kamerapp als “perfekt” einstuft…

Als ich das Gerät vor zwei Wochen bekommen habe, war mein erster Punkt in der Tagesordnung, das neue Gerät einzurichten. Ich mag meine Apps und Homescreens jeweils überall gleich und darum habe ich mal alle Apps runtergeladen, die ich so benutze. Das geht schnell auf dem Note, sehr schnell! Dadurch dass das Note 6GB Arbeitsspeicher zur Verfügung hat, laden mehr Apps gleichzeitig und installieren sich danach ohne Probleme.
Und natürlich durfte auch nicht das erste Selfie warten! Mit gaaaanz viel Zaubertechnik aus der Samsung-Kamera-Software wurde aus mir ein Animecharakter. Ganz automatisch.

Nach einem Tag rumpröbeln und angewöhnen stand am zweiten Tag bereits ein erster “Real-World-Einsatz” an. Am House Of Hell wollte ich neben meiner Profi-Kamera auch mit dem Note einige Aufnahmen machen.

Auf dem Weg nach Basel fühlte ich so ein komisches Drücken in meinem Magen. Ich reise hier mit einem super teuren Gerät im Hosensack durch die Schweiz, einem Gerät, dass mir nicht gehört, dachte ich mir. Was, wenn es geklaut wird? Was, wenn es mir aus der Hand fällt und in Scherben zerbricht?
Das sind dann wohl auch die zwei grössten Makel am Superphone: Die Grösse und das Material. Die 6.3 Zoll sind zwar gut aufgeteilt und das Note8 fühlt sich relativ kompakt an, aber es ist eben doch recht gross. Das fällt auf! Und dass beide Seiten des Geräts aus Glas bestehen bedeutet in der Realität, dass ein Cover vor allem im Winter, wenn die Handschuhe stetiger Begleiter sein werden, ein Muss ist! Aber eben: Es sieht halt schon verdammt gut aus so. Glas, Metall… Fast nirgends Plastik. Schönheit muss Leiden. Das trifft auch auf Smartphones zu. Und das verwendete Corning Gorilla Glass 5 macht das Note8 auch nicht zu einem zuuuu wahrscheinlichen Kandidaten für einen Glasschaden.

Schlussendlich kamen dann ich und das Note schadenfrei im L39 an und das Testen der Kamera konnte beginnen.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Performance der Kamera! Auch in schlechten Lichtverhältnissen brachte sie passable Bilder hin. Durch die zwei Linsen, ist es auch möglich Bilder mit einem leichten Zoom ohne Abschnitte bei der Qualität zu machen.

Da das Note8 dieses Jahr nur einen Akku mit 3300mAh – im Gegensatz zu den 3500mAh vom letztjährigen (Nicht-)Modell – hat, machte ich mir auch etwas Sorgen, ob ich durch den ganzen Abend kommen werde, ohne plötzlich mit einem leeren Smartphone da zu stehen. Meine Bedenken bewahrheiteten sich nur begrenzt. Nach 7 Stunden war der Akku von 100% auf 20% heruntergerutscht, dies jedoch nach intensiver Nutzung (Social Media, Video, Foto usw…). Ganz passabel also.

Einige Tage später wollte ich dann etwas ausprobieren, was meines Wissens fast nur Samsungs Geräte problemlos hinkriegen. Ich nahm die Anmoderation meiner nächsten GAYRADIO-Sendung auf. Und dies nicht einfach mit dem eingebauten Mikrofon – nein, das wäre dann qualitativ doch zu schelcht gewesen – sondern mit meinem professionellen USB-Studiomikrofon! Ja, wirklich! Ich steckte infach den beigelegten USB-C zu USB Adapter ans Note, das Mikrofon wiederum daran und öffnete die kostenlose Soundcamp App von Samsung. Einmal auf Aufnahme drücken und das Script ablesen. Wunderbar!

Eine dramatisierte Version des Momentes siehst Du hier:

Radio vorproduzieren mit dem @samsung_ch Galaxy #Note8: Check! #Awesome!

A post shared by Fabio Huwyler (@fabiohuwyler) on

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich also Film- und Fotomaterial für unsere Videos und die Anmoderation meiner nächsten Sendung problemlos mit dem Note8 produziert. Wow!

In den darauffolgenden Tagen hat mich das Note8 noch folgendermassen in meinem Leben unterstützt:

Die beste Pizza seit langem wurde auf einem Crispy-Clean Foto festgehalten:
Mein Schatz hat ein animiertes GIF von mir bekommen:

Löwe, Affe und Zebras wurden für die Ewigkeit festgehalten:

Und noch 1000e Dinge mehr!
Aber vorallem: Ich musste nie warten, bis eine App geladen war, nie befürchten, dass irgendwas stockt, nie zweifeln ob die Ergebnisse, die ich auf dem Note8 erarbeitet habe vielleicht nicht gut wären! Das Note8 hat immer genau das gemacht, was ich von ihm erwartet habe, und mehr!

 

Und dann wäre da noch die DeX Station

Die seperat erhältliche DeX Station erweitert das Featureset des Note8 (und übrigens auch des Galaxy S8/S8+) nochmal um Welten! Diese hatte ich zwar nicht zur Verfügung, aber sehe ich mir dieses Video an kann ich mir gut vorstellen dass Journalisten (zu denen ich auch ein wenig gehöre) mit dem Note8 und der DeX Station mehr oder weniger alle ihre Arbeit erledigen können! Wow!

 

Fazit

Obwohl das Samsung Galaxy Note8 eher teuer ist, bei Digitec kostet es zurzeit ohne Abo 999.- empfehle ich das Gerät all denen die ihr Smartphone nicht nur zum konsumieren benutzen wollen, sondern auch um zu produzieren und zu erschaffen! Und auch wenn Du der Typ bist der lieber ein gutes Gerät 3 Jahre benutzt, anstatt sein Budget-Handy jedes Jahr zu wechseln, fährst Du mit dem Galaxy Note8 genau richtig.
Denn 2020 geht’s dir vielleicht wie mir: Du benutzt dein 3 Jahre altes Note und bist damit immer noch zufrieden… Halt, im Vergleich mit den dann aktuellen Geräten, etwas langsam…


Videoreview


Disclaimer: Weder der Autor noch QueerUp haben für das testen des Samsung Galaxy Note8 irgendwelche Entschädigung von Samsung oder dem Samsung-Promotionspartner erhalten. Das Testgerät wurde nach 2 Wochen Benutzung wieder retourniert der Austausch ist somit abgeschlossen.

 

 

 

 

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