LGBTI-Repräsentation im US-TV: Mehr als auch schon. Aber…

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Eine so grosse Präsenz an sexuellen und geschlechtlichen Mindeheite wie heute gab es noch nie. Leider handelt es sich dabei meist um weisse CIS-Männer.

Der Bericht der LGBTI-Organisation GLAAD zeigt: Die fünf grössten US-Fernsehsender in den USA zeigen einen erhöhten Anteil an LGBTI-Figuren. Den GLAAD-Bericht „Where We Are on TV – 2016/17“ gibt es als PDF zum herunterladen.

Dem Bericht zufolge sind 58 der 901 untersuchten Charaktere in Serien der Sender ABC, CBS, The CW, FOX und NBC Teil einer sexuellen oder gleichgeschlechtlichen Minderheit an. Das sind ganze 6,4% – im Vergleich zu den 4,8% im letzten Jahr durchaus eine Verbesserung.

Was aber auffällt: Die meisten Charaktere sind männlich, cis und weiss. 

Die Chefin von GLAAD, Sarah Kate Ellis, betont:

Während die LGBTQ-Akzeptanz in der Regierung und der erweiterten amerikanischen Kultur auf dem Rückzug ist, erweist sich das Fernsehen als sehr wichtiger Lieferant für LGBTQ-Geschichten und die LGBTQ-Darstellung. Wenn die Trump-Regierung LGBTQ unsichtbar machen will, stellt eine ausgewogene Darstellung im Fernsehen ein unentbehrliches Gegengewicht dar.

Sarah Kate Ellis Chefin von GLAAD

 

Dieser Bericht basiert auf einem ähnlichen Bericht von Queer.de

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